Startseite
Auf der Startseite werden Verknüpfungen zum Aufruf der aktiven GUI-Anwendungen dargestellt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Anwendungen in der aktuellen Programminstanz von xSuite Interface gehostet werden, d.h. in der Instanz, über die die Startseite aufgerufen wurde.
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Zusätzlich werden auf der Startseite einige Systeminformationen zum Server und zur aktuellen Programminstanz angezeigt sowie ggf. zu weiteren Instanzen, die parallel laufen.
Aufruf der Startseite
Hinweis
Die Startseite ist nur verfügbar, wenn die Webservices und die globale Konfigurationseigenschaft WebService.ActivateHomePage aktiviert sind.
Die Startseite wird angezeigt, wenn nur die Basisadresse aus WebService.Url[] und WebService.UrlBasePath ohne weiteren Unterpfad für eine spezifische Anwendung aufgerufen wird.
In der Adresse können zusätzlich die folgenden URL-Parameter angegeben werden:
Parameter | Beschreibung |
|---|---|
| Auf der Starseite werden in der Kachel Statusmonitor rudimentäre Daten zu den Stapeln angezeigt, die sich im System befinden. Standardmäßig sind dies aggregierte Daten über alle Mandanten hinweg, die im Statusmonitor verfügbar sind. Um nur einen bestimmten Mandanten zu berücksichtigen, kann in diesem Parameter der Name des Mandanten definiert werden. |
Anzeige von Systeminformationen
Die Anzeige von Informationen zu den Programminstanzen hängt davon ab, wie und wo diese Instanzen ausgeführt werden.
Die aktuelle Instanz wird grundsätzlich angezeigt und die weiteren Instanzen werden wie folgt und in dieser Reihenfolge identifiziert:
Wenn die aktuelle Instanz auf einem Windows-Server ausgeführt wird, werden alle lokal registrierten Windows-Dienste ermittelt, die dieselbe EXE-Programmdatei wie die aktuelle Instanz ausführen.
Alle Instanzen, die sich über die Funktion der Live-Informationsübertragung (siehe globale Konfigurationseigenschaft StatusService.LiveInfo) bei der aktuellen Instanz gemeldet haben, werden ausgelesen. Nur auf diesem Weg können Instanzen identifiziert werden, die auf einem anderen Server laufen.
Alle lokal laufenden Prozesse, die dieselbe EXE-Programmdatei ausführen wie die aktuelle Instanz, werden ermittelt. Dies sind ausschließlich Instanzen, die als Konsolenanwendung und nicht als Dienst ausgeführt werden.
Als spezifische Informationen zu den Instanzen werden Informationen zum laufenden Prozess, zum Windows-Dienst, der diesen Prozess startet, und zu einigen Basisdaten der genutzten globalen Konfiguration angezeigt:
Informationen zum Windows-Dienst sind nur verfügbar, wenn die Instanz lokal als Windows-Dienst registriert ist.
Informationen zum laufenden Prozess sind nur verfügbar, wenn der Prozess tatsächlich gestartet ist. Wenn der Windows-Dienst beendet ist, werden keine Informationen angezeigt. Bei Remote-Instanzen, deren Prozessdaten nicht lokal ausgelesen werden können, werden nur Live-Information angezeigt. In einigen Fällen sind Live-Informationen zu einer Instanz verfügbar, obwohl diese Instanz beendet ist. Die Instanz wird trotzdem noch angezeigt, aber ohne Prozessinformationen. Bei Remote-Instanzen wird per Webservice geprüft, ob die Instanzen noch erreichbar sind und der Prozess noch läuft.
Globale Konfigurationsdaten sind nur für die aktuelle Instanz, Windows-Dienste und per Live-Information angemeldete Instanzen verfügbar, da hier der Pfad der globalen Konfigurationsdatei bekannt ist. Der Dateipfad muss zwingend zugreifbar sein. Dies ist bei Remote-Instanzen nicht immer der Fall.
Über die Startseite können Instanzen in einigen Fällen beendet und/oder neu gestartet werden:
Funktionen für den Start, das Beenden und den Neustart eines Windows-Dienstes sind nur verfügbar, wenn die Instanz als Dienst registriert ist. Für die aktuelle Instanz ist nur die Funktion zum Beenden verfügbar. Unmittelbar nach dem Beenden der aktuellen Instanz bricht die Verbindung zum Webserver ab. Dadurch kann die Startseite nicht mehr aktualisiert werden.
Für Prozesse sind Funktionen für das Beenden und die Reinitialisierung verfügbar. Die Reinitialisierung beendet den Prozess nicht vollständig, sondern lädt die laufenden Webservices und Worker-Instanzen mit der aktuellen Konfiguration neu.
Diese Funktionen sind nur verfügbar, wenn eine Instanz nicht als Windows-Dienst gestartet ist. Die Kommandos zum Beenden und Reinitialisieren werden, außer bei der aktuellen Instanz, per Webservice-Aufruf gesendet. Dazu müssen die Webservices der Zielinstanz gestartet sein (d.h. eine URL muss konfiguriert sein) und der Webservice für die Startseite muss aktiv sein (globale Konfigurationseigenschaft
WebService.ActivateHomePage).Authentifizierungsdaten werden nicht übertragen. Der Einsatz dieser Funktionalität ist daher nur sinnvoll, wenn mit anderen Mitteln sichergestellt ist, dass der ungeschützte Ziel-Webservice nicht von außen erreichbar ist. Die URL, unter der eine Instanz zum Empfang der Kommandos erreichbar ist, ermittelt die Instanz selbst und überträgt diese per Live-Information. Die Instanz verwendet dazu den ersten Eintrag unter der Konfigurationseigenschaft
WebService.Url[]. Wenn der Eintrag den Platzhalter*für den Host enthält, wird dieser automatisch durch den Servernamen ersetzt. Wenn daraus keine geeignete URL resultiert, muss alternativ die gewünschte Adresse explizit an erster Stelle der URL-Liste eingegeben werden.
