Allgemeine Eigenschaften
Die folgenden Eigenschaften sind für alle Indexdatenleser gültig.
Die spezifischen Eigenschaften der Indexdatenleser sind in den Abschnitten der einzelnen Leser beschrieben. Dort wird für jeden Indexdatenleser auch die individuelle Syntax der Eigenschaft ProcessReadIndex[].Field[].InputName erläutert. Durch diese Eigenschaft wird ein Indexwert aus einer Dateianlage extrahiert.
Die Zuordnung eines Feldkatalog zu einem Dokument erfolgt erst, wenn der Indexdatenleser ausgeführt wird. Zunächst wird der Standardfeldkatalog herangezogen, um alle Indexdatenleser in der Reihenfolge ihrer Definition auszuführen und die gelesenen Inhalte in die Zielfelder zu übernehmen. Wenn kein Indexdatenleser definiert ist oder bedingungsabhängig kein Leser ausgeführt wird, verbleiben die Felder des Kataloges auf den Initialwerten. Wenn auf Basis der gelesenen Inhalte ein alternativer Feldkatalog herangezogen wird, wird der Standardkatalog vollständig verworfen und der beschriebene Ablauf wird für den neuen Katalog wiederholt.
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
ProcessReadIndex[].Type* | Art des Indexdatenlesers, d.h. das zu lesende Datenformat:
Der Indexdatenleser Einige Indexdatenleser, z. B. |
ProcessReadIndex[].ConditionMacro | optionaler Feldmakroausdruck, wenn die Verarbeitung eines Indexdatenlesers nur unter bestimmten Bedingungen ausgeführt werden soll Der Feldmakroausdruck muss einen entsprechenden Wahrheitswert zurückliefern. Bei fehlendem Eigenschaftswert gilt die Bedingung implizit als erfüllt. |
ProcessReadIndex[].FileFilter(%) | Namensfilter zur Auswahl der auszulesenden Indexdatei aus den Dateianlagen des Dokumentes Bei fehlendem Wert wird standardmäßig ein Filterwert gesetzt, der zu dem betreffenden Datenformat passt, z. B. Für die Extraktion der Indexdaten wird grundsätzlich nur die erste gefundene Dateianlage herangezogen, die dem Filtermuster entspricht. Bei Mehrdeutigkeiten findet zur Ermittlung der Datei eine Priorisierung statt. Eine Datei, die aus den Eingabedaten explizit als Indexdatei oder als Primärdatei bekannt ist, wird im Vergleich zu einer Datei, die eine ergänzende Anlage zu einer solchen Datei ist, priorisiert. Wenn einem Indexdatenleser gemäß Filter eine Datei übergeben wird, die nicht vom passenden Typ ist, läuft die Verarbeitung in der Regel auf einen Fehler. Nur für die E-Rechnungsformate PEPPOL, XRechnung und ZUGFeRD findet vorab eine explizite Prüfung auf ein gültiges Format statt, um eine Datei zu überspringen, anstatt einen Fehler zu werfen. |
ProcessReadIndex[].ReadMultiValues | Wahrheitswert, ob mehrere Werte in ein einzelnes Zielfeld übernommen werden Standardwert: Diese Eigenschaft ist relevant, wenn für eine Eingabefelddefinition mehrere Werte in einer Indexdatei gefunden werden, das Zielfeld dafür aber ein einzelnes Feld ist. Das kann ein Kopfdatenfeld sein oder auch ein Positionsdatenfeld, wenn innerhalb einer Positionszeile mehrere Werte für ein Feld gefunden werden. Diese Eigenschaft wird von den folgenden Indexdatenlesern unterstützt:
Die Übernahme mehrerer Werte erfolgt in Form eines Arrays, und zwar dynamisch in Abhängigkeit von der Anzahl tatsächlich gelesener Werte. Wenn mehrere Werte gelesen werden, wird somit ein Array übernommen. Wenn nur ein Wert gelesen wird, wird ein Einzelwert übernommen. Bei der Weiterverarbeitung der Werte kann eine Fallunterscheidung erforderlich sein oder eine Konvertierung in ein einheitliches Format. Mit der Prüfung |
ProcessReadIndex[].Field[].Name* ProcessReadIndex[].Field[].InputName ProcessReadIndex[].Field[].InputFormat | Definition der Zuordnung von einzulesenden Feldern zu deren Zielfeldern im Feldkatalog Unter Wenn die Benennung des Zielfelds im Feldkatalog identisch zu der Benennung des Quellfelds ist, kann der Die Bedeutung eines Die Syntax für das Eingabeformat ist abhängig vom Zieldatentyp. Wenn kein Eingabeformat definiert ist, wird mit einem generischen Parser versucht, den Indexwert dem Datentyp entsprechend zu interpretieren. Folgende Syntax ist für die Zieldatentypen zu verwenden:
|