Beispielkonfiguration
In dem Unterordner Examples\Configuration des Programmverzeichnisses wird ein Beispiel für eine vollständige Konfiguration ausgeliefert. Diese Beispielkonfiguration ist nach Anpassung systemspezifischer Eigenschaften (z. B. Dateipfade, Servernamen und Kennwörter) prinzipiell auf jedem System lauffähig und kann beispielsweise zu Testzwecken genutzt werden.
In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Elemente der Beispielkonfiguration erläutert. Um die Erläuterungen besser nachvollziehen zu können, sollte der Inhalt der Konfigurationsdateien parallel zu den Erläuterungen in einem Texteditor dargestellt werden.
Die Beispielkonfiguration sieht die Nutzung von 2 getrennt laufenden Programminstanzen vor. Eine Programminstanz hostet die Webservices, die für das Monitoring und die Konfiguration benötigt werden. Die andere Programminstanz ist für die Ausführung des Verarbeitungsszenarios zuständig. Diese Trennung hat in der Konfigurationsphase den Vorteil, dass beim Erstellen und Testen einer Szenariokonfiguration nach einer Änderung nur die Instanz neu gestartet werden muss, der das Szenario zugeordnet ist. Die Instanz, die den Konfigurator-Webservice ausführt, kann hingegen durchgängig weiterlaufen, ohne nach jedem Neustart den Konfigurator neu laden und das Szenario wieder öffnen zu müssen.
Im produktiven Einsatz vermindert die Trennung in 2 Programminstanzen die Gefahr, dass sich Monitoring-Aktivitäten und die eigentliche Verarbeitung gegenseitig ausbremsen, z. B. beim Aufruf umfangreicher Log-Tabellen und bei der Ausführung rechenintensiver OCR- oder Dateikonvertierungsfunktionen. Die Beispielkonfiguration umfasst nur ein einzelnes Szenario. In der Praxis kann die Untergliederung der Verarbeitung in weitere Programminstanz aber durchaus sinnvoll sein, wenn viele Szenarien parallel ausgeführt werden sollen oder bestimmte Worker-Instanzen ressourcenhungrige Aktionen ausführen, die von den anderen Workern entkoppelt werden sollen. Für spezielle Anwendungsfälle, wie z. B. den xSuite Helix Proxy, ist die Nutzung einer dedizierten Programminstanz ebenfalls sinnvoll, damit der Datendurchsatz des Proxys möglichst wenig durch die übrige Verarbeitung beeinträchtigt wird.