Systemvoraussetzungen
xSuite Interface Windows Prism wird als eigenständig ausführbare Windows-Anwendung ausgeliefert. Die Anwendung enthält alle benötigten Komponenten der .NET-Laufzeitumgebung. Eine separate Installation dieser Komponenten ist daher nicht notwendig. Die Dateien für die meisten Fremdbibliotheken und Schnittstellen zu Fremdsystemen, die vom Programm unterstützt werden, sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Hinweis
Wenn für optional nutzbare Tools und Schnittstellen zusätzliche Dateien beschafft und installiert werden müssen, wird an den betreffenden Stellen in dieser Dokumentation darauf hingewiesen.
Eine Übersicht aller Fremdkomponenten, die in der Auslieferung von xSuite Interface Windows Prism enthalten sind, finden Sie unter Fremdkomponenten.
Für die grundlegende Nutzung des Programms werden die folgenden zusätzlichen Ressourcen benötigt:
Ressource | Weitere Informationen |
|---|---|
Datenbanksystem | Das Datenbanksystem wird für die internen Verwaltungsdatensätze benötigt. Als relationale Datenbanksysteme werden Microsoft SQL Server und PostgreSQL unterstützt. Als dokumentenbasiertes NoSQL-System kann alternativ eine MongoDB angebunden werden. Bei der ersten Ausführung versucht das Programm automatisch die Datenbank und die benötigten Datenbankobjekte anzulegen. Bei Verwendung einer relationalen Datenbank werden für die vollständige Neuanlage der Datenbank Ersteller-Rechte benötigt. Alternativ kann vorab eine leere Datenbank mit den gewünschten Grundeinstellungen manuell erstellt werden, in der das Programm mit Besitzer-Rechten die fehlenden Objekte ergänzt. Nach dem erstmaligen Start einer aktualisierten Programmversion muss das Programm ebenfalls Rechte haben, um Änderungen an der Datenbankstruktur vorzunehmen. Für den laufenden Betrieb wird ein Vollzugriff auf alle Objekte in der Datenbank benötigt. |
Temporäre Dateiablage (Storage) | Die temporäre Dateiablage wird zur Zwischenspeicherung von Dateianlagen der zu verarbeitenden Datensätze benötigt. Für den laufenden Betrieb wird ein Vollzugriff auf den Dateisystemordner, der als Storage genutzt wird, benötigt. |
Prinzipiell ist das Programm auch ohne diese beiden Arten von externen Ressourcen lauffähig. In diesem Fall kommt implizit eine In-Memory-Datenbank und ein In-Memory-Storage zum Einsatz. Diese Konstellation ermöglicht aber kein Persistieren von Verarbeitungszuständen über die Laufzeit des Programms hinaus. Die praktischen Einsatzmöglichkeiten beschränken sich somit auf Test- und Sonderfälle.