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xSuite Interface Windows Prism 5.x – Online-Hilfe

Bereich "Felder"

Im Bereich Felder findet die Definition der Maskenfelder statt. Über die Auswahlliste auf der linken Seite können neue Felder hinzugefügt und vorhandene Felder gelöscht werden. Die Anzeigereihenfolge der Felder in der Maske entspricht der Reihenfolge der Felder in dieser Liste und kann per Drag-and-Drop nachträglich angepasst werden. Auf der rechten Seiten werden die Eigenschaften des aktuell ausgewählten Feldes angezeigt.

Über einen Klick auf den Button ButtonDownload.png können alle Felder eines Feldkatalogs aus einer Szenariokonfiguration als Vorbelegung importiert werden. Über einen Klick auf den Button Copy.png wird eine Kopie des aktuell aktiven Feldes inklusive aller Konfigurationseigenschaften erstellt.

interface_maskendesigner_felder.jpg

Basiseigenschaften

Feld

Beschreibung

Name

technischer Name des Feldes

Der Name muss zwingend angegeben werden und innerhalb des Maske eindeutig sein. Der Feldname wird in der zugehörigen Szenariokonfiguration verwendet, um zu definieren, welche Feldinhalte aus der Maske übernommen werden.

Anzeigename

Anzeigename des Feldes

Tooltip-Text

ergänzender Beschreibungstext des Feldes in Form eines Tooltips

Darstellung

Feld

Beschreibung

Sichtbar

Legt fest, ob das Feld in der Maske angezeigt oder ausgeblendet wird.

Versteckt

Legt fest, ob das Feld in der Maske versteckt wird. Ein verstecktes Feld wird in der Maske nicht angezeigt. Stattdessen wird in der Maske ein leerer Bereich für die Felder reserviert.

Mehrzeilig

Legt fest, ob in das Feld mehrzeilige Inhalte eingegeben werden sollen. Der Benutzer kann bei Bedarf ein mehrzeiliges Eingabefenster öffnen.

Checkbox

Legt fest, ob das Feld als Checkbox dargestellt wird. Wenn das Feld als Checkbox dargestellt wird, wird der Datentyp implizit auf "Boolean" gesetzt.

Aktions-Button

Legt fest, ob neben dem Feld ein Aktions-Button angezeigt wird. Über einen Klick auf diesen Button kann der Benutzer ein Aktionsmakro ausführen.

Der Aktions-Button ist auch ohne Zuweisung eines Makros nutzbar. Hierfür muss dem Feld eine Datenbank-Nachschlagsdefinition zugeordnet werden, die implizit beim Verlassen des inhaltlich geänderten Feldes ausgeführt wird. Auch dieser Typ von Datenbankabfrage kann durch den Benutzer durch einen Klick auf den Aktions-Button gestartet werden.

Button-Text

Beschriftungstext des Aktions-Buttons

Button-Tooltip

ergänzender Beschreibungstext des Aktions-Buttons in Form eines Tooltips

Gruppen-Titel

Titel für eine Gruppe von Feldern

Zur Gruppierung von Eingabefeldern kann an dem Feld, mit dem eine Gruppe beginnen soll, ein Gruppentitel angegeben werden. Der Gruppentitel wird als Überschriftenzeile in der Maske angezeigt.

Layout

Feld

Beschreibung

Neue Zeile

Legt fest, ob jedes Feld in einer neuen Zeile angezeigt wird oder ob ein Feld in derselben Zeile angezeigt wird wie das vorherige Feld.

Im Standard wird jedes Feld in einer neuen Zeile angezeigt.

Label oberhalb

Legt fest, ob der Anzeigename des Feldes oberhalb des Feldes oder links vom Feld dargestellt wird.

Im Standard wird der Anzeigename des Feldes oberhalb des Feldes angezeigt.

Breite

Breite des Feldes in Pixeln

Im Standard werden Felder dynamisch auf die Breite des Masken-Fensters skaliert. Wenn mehrere Felder in einer Zeile vorhanden sind, teilen sich die Felder den verfügbaren Platz. Wenn ein Feld eine feste Breite erhalten soll, kann diese hier als Pixelanzahl angegeben werden. Die Angabe umfasst die Gesamtbreite inklusive vorangestelltem Label und angefügtem Aktions-Button.

Die Vorgabe einer festen Breite kann z. B. sinnvoll sein, um über mehrere Zeilen hinweg ein bündiges Spalten-Layout bei der Anzeige von mehreren Felder pro Zeile zu erreichen.

Hinweis

Eingabefelder und Buttons können nur auf bestimmte Minimalbreiten verkleinert werden.

Button-Breite

Breite des Aktions-Buttons in Pixeln

Im Standard skalieren die Buttons dynamisch mit dem Button-Text. Wenn ein Button eine feste Breite erhalten soll, kann diese hier als Pixelanzahl angegeben werden.

Label-Breite

Breite der Felder-Labels in Pixeln

Im Standard skalieren die Labels, die den Eingabefeldern vorangestellt sind, dynamisch mit dem Text. Wenn ein Feld eine feste Breite erhalten soll, kann diese hier als Pixelanzahl angegeben werden.

Inhalt

Feld

Beschreibung

Pflichtfeld

Legt fest, ob die Eingabe eines Feldwertes verpflichtend ist.

Wenn die Eingabe verpflichtend ist, erhält der Benutzer bei einem fehlenden Wert eine Fehlermeldung.

Schreibschutz

Legt fest, ob das Feld ein Anzeigefeld mit einem fest vorgegebenen oder automatisiert gesetzten Wert ist.

Anzeigefelder sind für die manuelle Eingabe von Werten durch den Benutzer gesperrt. Wenn der Schreibschutz aktiviert ist und in Kombination mit einer Auswahlliste verwendet wird, kann der Benutzer einen Listeneintrag auswählen, aber keine freie Eingabe tätigen.

Datentyp

Datentyp des Feldes (Zahl oder Datum)

Wenn der Datentyp eines Feldes nicht angegeben ist, wird das Feld standardmäßig als Textfeld behandelt. Wenn das Feld als Checkbox gekennzeichnet ist, hat das Feld den Datentyp "Boolean".

Die Angabe eines Datentyps ermöglicht die typisierte Übergabe des Feldwertes an das xSuite-Interface-Szenario und eine automatische Syntaxprüfung. Wenn zusätzlich unter Eingabeformat ein Eingabeformat für das Feld definiert ist, wird der Eingabewert entsprechend formatiert. Bei Datumsfeldern wird zudem eine Wertehilfe zur Auswahl eines Datumswertes angezeigt. Wenn zusätzlich eine Uhrzeit auswählbar sein soll, muss ein Eingabeformat angegeben werden, das einen Uhrzeit-Anteil enthält.

Eingabeformat

Definition des Eingabeformats eines Zahlenfeldes oder Datumsfeldes

Bei Zahlenfeldern wird das Eingabeformat für Formatierung des Eingabewertes genutzt. Zahlenwerte werden bei gesetztem Eingabeformat allerdings nicht typisiert an das xSuite-Interface-Szenario übergeben, sondern als Zeichenfolge. Nur auf diese Weise kann ein festes Format mit beispielsweise einer festen Anzahl aufzufüllender Nachkommastellen erhalten bleiben.

Bei Datumsfeldern wird das Eingabeformat zur Beschränkung der Eingabezeichen, zum Parsen des Eingabewertes und für die Formatierung des Eingabewertes genutzt. Datumsfelder werden immer typisiert an das xSuite-Interface-Szenario übergeben, d.h. ein vorgegebenes Format wird nur zur Unterstützung der Benutzereingabe herangezogen.

Syntax-Beispiele für das Eingabeformat von Zahlenfeldern:

  • . (Punkt) oder , (Komma): Dezimal- oder Tausendertrennzeichen

  • 0: feste Vor- oder Nachkommastelle

  • #: variable Vor- oder Nachkommastelle

Syntax-Beispiele für das Eingabeformat von Datumsfeldern:

  • yy oder yyyy: zwei- oder vierstellige Jahreszahl

  • M oder MM: Monat von 1 bis 12 oder 01 bis 12

  • d oder dd: Tag von 1 bis 31 oder 01 bis 31

  • H oder HH: Stunde von 1 bis 23 oder 01 bis 23

  • m or mm: Minute von 0 bis 59 oder 00 bis 59

  • s oder ss: Sekunde von 0 bis 59 oder 00 bis 59

Standardwert

Initialwert eines Feldes nach dem Öffnen oder Reinitialisieren einer Indexierungsmaske durch den Benutzer

Wenn kein Initialwert angegeben ist, ist der Wert standardmäßig leer. Der Initialwert kann dynamisch generiert werden. Außerdem kann der Wert über einen Feldmakroausdruck gewonnen werden oder der zuvor generierte Wert über ein solches Makro nachträglich aufbereitet. Der aktuelle Wert wird im Makro als Feldvariable des jeweiligen Feldes angesprochen.

Bei einigen Methoden zum Auslesen von Systemvariablen und Dateieigenschaften, die einen Datumswert zurückliefern, kann als Zusatzparameter ein Formatierungsmuster angegeben werden, wenn das betreffende Feld nicht ohnehin ein Datumsfeld ist und über ein entsprechendes Eingabeformat verfügt.

interface_maskendesigner_felder_wertehilfe_standardwert.jpg
  • Konstanter Wert: Zur typgerechten Angabe eines konstanten Standardwertes ist die Syntax eines Literals zu verwenden (siehe Datentypen, Variablen und Literale).

  • Umgebungsvariable: Eine Umgebungsvariable des Betriebssystems wird ausgelesen. Standardmäßig erfolgt dieses Auslesen serverseitig. Ein Auslesen clientseitiger Variablen ist nur möglich, wenn der lokal installierte Scan-Webservice für die Zusatzkomponente Web Scan zum Einsatz kommt.

  • Systemvariable: Hier stehen verschiedene programminterne Systemvariablen zur Auswahl. Bei einer Variable wie Clipboard, die den Inhalt der lokalen Zwischenablage ausliest, ist dies nur möglich, wenn der lokal installierte Scan-Webservice für die Zusatzkomponente Web Scan zum Einsatz kommt.

  • Dateieigenschaft: Die Option zum Auslesen von Dateieigenschaften für die Vorbelegung von Eingabefeldern stammt aus früheren xSuite-Interface-Versionen, als Office+ ein natives Add-In für die Microsoft-Office-Anwendungen war. Als eigenständige Webanwendung hingegen ist beim Aufruf einer Indexierungsmaske noch keine Dateianlage geladen, die dafür genutzt werden könnte. Behelfsweise erfolgt die Indexextraktion aus einer Anlage des betreffenden Typs daher nicht beim Öffnen der Maske, sondern wenn eine solche Anlage dem aktuellen Dokument im Index Client hinzugefügt wird und das Zielfeld noch leer ist. Neben speziellen Methoden Für die Extraktion von Inhalten aus Word-, Excel- und Mail-Dateien und für das Auslesen allgemeiner Dateieigenschaften sind spezielle Methoden verfügbar. Die Extraktionsmethoden für die verschiedenen Dateitypen können parallel definiert werden, sodass automatisch die zum jeweiligen Typ passende Methode herangezogen wird. Die Methoden für Word- und Excel-Dateien erfordern in der Regel spezielle Parameter zur Adressierung des auszulesenden Elements. Diese sind angelehnt an die Parameter, die bei dem Indexdatenleser "MsExcel" und dem Indexdatenleser "MsWord" genutzt werden.

Listenwert

Liste von Eingabewerten

Die Liste von Eingabewerten wird dem Benutzer als Auswahlliste angezeigt. Die Reihenfolge, in der die Werte definiert ist, entspricht der Anzeigereihenfolge. Die Reihenfolge kann im Maskendesigner per Drag-and-Drop verändert werden.

Listenwerte aus DB

Auswahl einer Datenbank-Nachschlagdefinition

Umfangreichere Listen können zur Laufzeit aus einer externen Datenquelle geladen werden, anstatt diese manuell einzugeben. Dazu kann eine Datenbank-Nachschlagedefinition ausgewählt werden, die zuvor im Bereich "Datenbank" definiert wurde.

In diesem Fall müssen keine Feldzuordnungen definiert werden. Aus dem Abfrageergebnis wird implizit der erste Wert einer jeden Zeile ausgelesen. Die Verwendung von Feldvariablen in der Abfragezeichenfolge ist in diesem Kontext nicht zulässig. Eine spezielle Sortierung der Werte muss bei Bedarf direkt in der Abfrage durchgeführt werden. Für mehrsprachige Auswahllisten muss die Datenbank-Abfrage die Werte in der gleichen Syntax zurückliefern, wie diese zur manuellen Definition eines mehrsprachigen Wertes genutzt wird.

Makros

Im Index Client sind Makrofunktionen ausführbar, die auf unterschiedliche Weise ausgelöst werden und unterschiedlichen Zwecken dienen. Dabei kommt derselbe Makrointerpreter wie im Hauptprogramm zum Einsatz. Als Wertehilfe für Makroausdrücke ist hier der Makro-Editor verfügbar. In einer Indexierungsmaske können nur Feldmakros verwendet, d.h. Funktionen, die einen einzelnen Ergebniswert zurückliefern. Feldvariablen können in diesen Makros in analoger Weise zum Hauptprogramm genutzt werden. Hier beziehen sich die Variablen jedoch auf die Felder der Maske und nicht auf die Felder eines Feldkatalogs.

Hinweis

Im Makro-Editor werden alle Feldmakrofunktionen ungefiltert angeboten, die auch im Hauptprogramm verfügbar sind. In der Praxis sind jedoch nicht alle Funktionen davon sinnvoll nutzbar oder liefern unerwartete Ergebnisse oder eine Fehlermeldung zurück.

Indexierungsmasken auch werden in der Regel unabhängig von konkreten Szenarien definiert, sodass kein Szenariokontext vorliegt. Für die Vorschauansicht im Maskendesigner gilt dies uneingeschränkt. Zur Laufzeit kann eine Maske hingegen durchaus auf das aktive Szenario zugreifen, an das die Maskendaten übergeben werden sollen. Somit können Makros in der Maske bei Bedarf auch Nachschlagelisten und externe Datenquellen referenzieren, die in der Szenariokonfiguration definiert sind. Dabei ist zu beachten, dass eine solche Maske dann in einigen Fällen nicht mehr universell auch für andere Szenarien nutzbar ist.

Feld

Beschreibung

Makro

Standardvariante eines Makros in einer Indexierungsmaske

Das Makro wird nach der Änderung des Feldwertes ausgeführt, d.h. in der Regel beim Verlassen des Feldes. Bei Auswahllisten und Checkboxen ist die Auswahl des Wertes bzw. die Statusänderung der Auslöser für die Ausführung des Makros.

Das Makro dient primär dazu, die Eingabe in das Feld inhaltlich anzupassen. Der Ergebniswert der Makroausführung wird daher direkt in das aktuelle Feld geschrieben. Das Makro kann aber auch genutzt werden, um eine individuelle Validierung des Feldinhalts durchzuführen und einen vorhandenen Eingabefehler zu melden. Dafür wird die Makrofunktion SetError() aufgerufen. Diese Makrofunktion ist nicht als Feldmakrofunktion klassifiziert und ist daher im Makro-Editor nicht direkt auswählbar. Stattdessen kann die Funktion manuell eingegeben werden. Ein vollständiger Makroausdruck zur Prüfung eines Feldinhalts kann z. B. wie folgt aussehen:

IfElse({Bedingung}, @{Feldname}, SetError("{Fehlertext}"))

In der Bedingung wird in der Regel über eine Feldvariable auf den zu prüfenden Feldinhalt zugegriffen, um diesen mit einer Regel zu vergleichen. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird ein Fehler mit einer spezifischen Meldung geworfen. Wenn die Bedingung erfüllt ist, wird der aktuelle Feldinhalt (oder bei Bedarf auch ein modifizierter Feldinhalt) explizit zurückgeliefert. Dies entspricht der Arbeitsweise des Programms, dass der aktuelle Feldwert durch den Ergebniswert der Makroausführung überschrieben wird, der ansonsten ein leerer Wert wäre.

Aktionsmakro

Makro, das bei einem Klick auf den Aktions-Button ausgeführt wird

Die Arbeitsweise des Aktionsmakros ist vergleichbar mit der Arbeitsweise des Standardmakros. Die Ausführung des Aktionsmakros erfolgt jedoch nicht implizit, sondern nur wenn der Benutzer diese explizit startet.

Eigenschaftsmakro

Makro, das den Inhalt von Maskenfeldern, bestimmte Eigenschaften von Maskenfeldern oder die Maske selbst verändert

Ein Eigenschaftsmakro wird nach Änderung eines Feldwertes ausgeführt. Das Eigenschaftsmakro verändert jedoch nicht den aktuellen Feldinhalt, sondern den Inhalt anderer Maskenfelder, bestimmte Eigenschaften dieser Felder oder die Maske selbst. Einem Feld können mehrere Eigenschaftsmakros zugeordnet werden. Die Makros werden in der Reihenfolge ausgeführt, in der diese definiert sind.

In der Wertehilfe für ein Eigenschaftsmakro sind maximal 3 Parameter zu definieren:

  • Zielfeld: Wenn das zu modifizierende Objekt ein Feld ist, muss des Name dieses Feldes hier angegeben werden. Wenn Eigenschaften der Maske als Ganzes geändert werden, ist dieser Parameter nicht relevant.

  • Eigenschaftsname: Hier ist festzulegen, welche Eigenschaft des Objektes modifiziert wird. Eigenschaften, die in der Auswahlliste mit Mask. beginnen, beziehen sich auf die Maske. Die übrigen Eigenschaften beziehen sich auf die Maskenfelder. Die Eigenschaft Value steht für den Feldinhalt. Die anderen Eigenschaften dienen z. B. der dynamischen Steuerung der Sichtbarkeit oder Editierbarkeit eines Feldes zur Laufzeit.

  • Eigenschaftswert: Der Wert, auf den die betreffende Eigenschaft gesetzt werden soll, wird über einen Makroausdruck generiert. Der Makroausdruck kann ein einfacher konstanter Wert (Literal) sein. Dieses Makro muss einen Ergebniswert zurückliefern, der zum Datentyp der Eigenschaft passt. Für einen Feldinhalt muss dieser also zum Datentyp des Feldes passen. Für einen Schalter, wie z. B. "Sichtbar", ist ein Wahrheitswert erforderlich.